Publishing in Biosciences (Medizin, Biologie)

    Publikation ist Grundlage fuer Fortschritt

    Jede Ära bringt neue Techniken mit sich. Stellen Sie sich vor an dem Tag zu leben, als der Mensch erfuhr, wie das Feuer zu machen ist! Er muss gedacht haben, dass es zauberhaft war; Ach, der Feuergott! Denken Sie an die Erfindung des Rads, das muss die Dinge wirklich beschleunigt haben. Jede Innovation, Entdeckung, und Erfindung einer neuen Technik macht unsere Leben leichter und effizienter. Dies betrifft besonders den Bereich Medizin und die anderen Biowissenschaften. Hier wird die Geschwindigkeit, mit der neue Entdeckungen gemacht werden, wird schneller und schneller als jemals zuvor.

    Jede neue Innovation hat eine kleine Wellenwirkung, und es beeinflusst andere Industrien, Technologien (wie in der Haartransplantation z.B.) und Forschungsbereiche. Diese Ueberproportionale Wellenwirkung bewirkt, dass viele Bereiche der Wissenschaft mehr wie eine hyperbolische Kurve aussehen, weil die neuen Entdeckungen in einem wahnsinnigen Tempo zunehmen.
    Allerdings bleiben viele dieser neuen Entdeckungen heutzutage verborgen. Die Untersuchungen an genetischem Material beispielsweise werden nur noch von Spezialisten verstanden und genutzt.

    Veraenderungen bei den Medien

    Die Zunahme der Forscher in diesem Bereich hat auch die bisherigen Veroeffentlichungsmethoden drastisch verändert und revolutioniert. Dies betrifft zum einen die Zeitdauer bis zur Veroeffentlichung, zum anderen aber auch das Veroeffentlichungs-Journal und die Finanzierung. Auch heute werden Entwicklungen weiterhin in angesehenen Organen veroeffentlicht, die diese Veroeffentlichung vorher durch ein fachlich qualifiziertes Editorial Board ueberpruefen. Dies sichert eine sehr hohe Qualitaet der Publikationen.

    Online Medien gewinnen durch klare Vorteile

    Allerdings ist dieser Prozess sehr kostenintensiv und mit einer sehr langen Dauer behaftet. Hinzu kommt, dass viele oeffentliche Bibliotheken in aller Welt nicht mehr in der Lage sind, diese angesehenen Zeitschriften zu abonnieren und damit zu finanzieren. Daher haben sich in den letzten Jahren neue Veroeffentlichungswege ueber das Internet geschlossen (siehe auch Online-Zitate). Hier muss zwar der Autor eine gewisse Gebuehr bezahlen, im Gegenzug aber muss der Leser keine Kosten fuer das Lesen der Veroeffentlichung zahlen. Damit wird ein wesentlich groesseren Benutzerkreis beschlossen. Das Prinzip der online-Veroeffentlichung sichert zudem eine wesentlich schnellere Publikation.

    Und davon wiederum profitieren die anderen Forscher. Der Informationsaustausch wird auf diese Weise wesentlich schneller und effizienter. Noch ein wesentlicher Vorteil ist, dass die elektronische Veroeffentlichung die Einbindung in Datenbanken wesentlich erleichtert. Und sie ist Arbeit sparend. Waehrend frueher lediglich ein kurzer Auszug einer Veroeffentlichung online zugaenglich war, ist bei der Veroeffentlichung des gesamten Artikels der gesamte Inhalt sofort lesbar und verwertbar. Der Interessent braucht also nicht lange auf die Informationen zu warten.

    Negative Rueckwirkungen auf traditionelle Verlage und Zeitschriften

    Allerdings hat dieser Prozess auch negative Rueckwirkungen auf die traditionellen Verlage und Zeitschriften. Je mehr online Veroeffentlichungen den Zugang erleichtern, desto geringer wird die Notwendigkeit der herkoemmlichen Zeitschriften zu abonnieren. Zusammen mit steigenden Sachkosten fuer Druck und Versand werden damit zunehmend die herkoemmlichen Medien unwirtschaftlich, werden von den Verlagen aufgegeben. Damit steigt aber auch das Risiko, dass die durch dieses Prinzip gewaehrleisteter hoher Qualitaet verloren geht. Natuerlich gibt es auch im Onlinebereich Medien, die entsprechende Qualitaetsmerkmale bei der Veroeffentlichung beruecksichtigen. Die Gefahr ist aber groesser, zu Gunsten niedrigerer Veroeffentlichungskosten und hoeherer Profite auf diesen aufwaendigen Prozesse zu verzichten.

    Qualitaet vor Quantitaet

    Die Welt der Veroeffentlichungen wird daher auch in den naechsten Jahren vor groesseren Veraenderungen stehen. Insbesondere gilt es, die Qualitaet zu sichern und damit den Betruegern unter den Wissenschaftlern das Leben moeglichst schwer zu machen. Es ist leider so, dass der enorme Zeitdruck und der wissenschaftliche Wettbewerb den Forscher so unter Stress setzen (Wellness bei Stress), was haeufig diese dazu bringen, ihre Ergebnisse ungenau, uebertrieben oder sogar verfaelscht wiederzugeben. Es bleibt nur zu hoffen, dass der Selbstreinigungs-Prozess diejenigen online Publikationen foerdert, die weiterhin eine sorgfaeltige Ueberpruefung der geschriebenen Werke veranlassen.

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